Die diesjährige Oscar-Verleihung ging gänzlich an mir vorbei, da ich keinen einzigen von den nominierten Filmen gesehen oder gekannt habe. Und wenn ich nicht wenigstens für einen Preis den Daumen drücken kann, ist mir das Ganze ziemlich schnuppe. Eines finde ich aber echt ulkig: Sandra Bullock gewann sowohl die Goldene Himbeere als die schlechteste wie auch den goldenen Oscar als die beste Schauspielerin. Muaaaah, na, wenn das kein Absahnen ist. Das soll mal jemand nachmachen. Ein wahrer Schritt auf dem langen Weg zur Unsterblichkeit. Glückwunsch!
1. Wir haben (ich habe) beschlossen, dass wir auf das neue Modediät umsteigen. Der Anfang gestaltet sich schwieriger als ich dachte.
J: “Was gibt’s heute zum Abendbrot?”
Ich: “Käse”
J: “Käse und…?”
Ich: “NUR Käse”
J: “Was soll das?!”
Ich: “Unser neues Diät. Schlaf dich schlank!”
J: “Bei mir funktioniert das nicht! Mich macht Hunger aggressiv. Das wird ’schlag dich schlank’, wenn ich kein Abendessen bekomme!”
Ich: “Grmpf”
2. Der Nachbar hat ein neues Auto. Ist aber zu dämlich, die Alarmanlage richtig einzustellen. Deshalb heult das Ding jeden Abend mindestens einmal los. Und das so derbe laut und lang, dass selbst Tote wach werden. Ich wünsche gewöhnlich keinem Unbekannten die Kretze an den Hals, aber ich hoffe inständig, dass das Auto bald geklaut wird. Und es endlich Ruhe gibt!
3. Apropos böse Wünsche. Auch auf die Gefahr hin, damit alleine zu stehen in ganz Deutschland, aber ich wünsche vom ganzen Herzen, dass M. Schuhmacher so richtig auf die Fresse fliegt mit seinem hach wie tollen Comeback in die Formel 1.
4. Hab die neue Webseite fertig und am Freitag der Kundin übergeben. Sie fragt mich beim Gespräch plötzlich nach meinen Fotos. Wir haben darüber nie gesprochen, ich dachte überhaupt nicht, dass sie über meine Fotoarbeiten wüsste. Auf meine Frage antwortet sie schmunzelnd “Buschfunk Internet”. Es ist wirklich unglaublich, wie gläsern man durch das Netz wird.
5. Chris zeigt mir die Tage an YouTube sein neues Lieblingslied. Kennengelernt hat er es als Einzugssong eines berühmten Wrestlers. Als ich es mir anhöre, stelle ich fest, wie schrecklich alt ich bin. *g
6. Ich entwickle langsam vollstes Verständnis für Suchtkranke. Es gibt sehr wohl Momente, in denen sich der Verstand freiwillig aus dem Verkehr zieht und kampflos das Spielfeld irrationalen, selbstzerstörerischen Sehnsüchten überlässt. Gelabere wie “Finger weg”, “es tut nicht gut” usw. sind dabei genauso sinnvoll wie der Versuch, Alkoholiker zu überzeugen, dass Wein nicht schmeckt, oder Kiffer, dass Joints keine gute Laune machen. Viel Spaß beim Scheitern!
“Symphony of science” ist eine musikalische Vertonung diverser Doku-Ausschnitte mit berühmten Naturwissenschaftlern wie Carl Sagan, Richard Dawkins, Stephen Hawking usw. Großartige Idee, tolle technische Realisierung, und am Ende klingt es tatsächlich wie eine Art Hymne auf das Wunder der Wissenschaft.
Dazu kann ich nicht widerstehen, Justin’s Dad zu zitieren, weil es einfach passt wie Faust aufs Auge.
“Science and Mother Nature are in a marriage where Science is always surprised to come home and find Mother Nature blowing the neighbor.”
[ dt.: Wissenschaft und Mutter Natur leben in einer Ehe, in der die Wissenschaft Mutter Natur ständig dabei ertappt, wie sie dem Nachbar einen bläst. ]
Mir ist, ehrlich gesagt, das ganze Wettrennen zwischen PC und Mac ziemlich egal. Der Rechner ist für mich kein Statussymbol, sondern Werkzeug. Ich habe ein Windows Laptop aus ganz praktischen Gründen: günstiger, hat die Programme, die ich täglich in der Arbeit auch benutze, und ich kenne mich damit aus. Punkt. Ich sehe zur Zeit ein einziges, jedoch sehr trifftiges Argument, welches mich für einen Apple MacBook ins Schwanken bringen könnte. Das hier. Mann, sieht das Ding geil aus. Ich will sowas. Ich will, ich will, ich will! Bitte jemand sowas für Laptop entwerfen, ja? Schnell!
Die Geschichte der letzten 10 Tage liest sich wie die Chefvisite in einem Spital. Fragt nicht. Schüttelfrost, Erbrechentage, Durchfallnächte, Rückenschmerzen, Rheumaattacke, Schwächeanfall. Und als wäre es nicht genug, seit ein paar Tagen heftiges Herzflimmern in den frühen Morgenstunden.
Allein die Sonne, dieser gutmütiger Einfaltspinsel grinst mir jeden Tag nichts wissend ins Gesicht.
Irgendwie ist mir eine Woche abhanden gekommen. Macht nix. Ich bin noch da. Umgekehrt wäre es wesentlich schlimmer. *g
1. Haupterkenntnis der Woche: Geburtstag ist was Schönes. Geburtstag in den Ferien ist einfach wunderbar.
2. Zweitwichtigste Erkenntnis der Woche: Ein ganzes Blech frisch gemachter Tiramisu ist gewissermaßen gegenproduktiv während eines Diäts. Aber schmeckt verdammt lecker. OK, Diet, you lose.
3. Es können nie soviel Essensreste nach einer Party übrig bleiben, dass sie von 2 Männern über Nacht nicht eliminiert werden könnten.
5. Könnt Ihr Euch noch erinnern, erst vor kurzem habe ich erzählt, dass ich gerne über “Shit my Dad says” schmunzele. Und was lese ich dieses Wochenende??? The Los Angeles Times berichtet, dass CBS aus den Tweets eine Art Sitcom produzieren will. Mit William Shatner in der Rolle des ewig grummelnden Vaters. Na, wenn das keine Karriere ist. Wow.
7. Ein sehr treffendes Zitat der letzten Tage: “It is not what happens to you but how you respond to what happens to you that determines how you feel.”
8. Liebe lässt sich nicht definieren. Und sie muss auch nicht definiert werden, um zu existieren. Aber ohne ihre Existenz ist jede Weisheit sinnlos.
Morgens kurz nach 7. Es dämmert gerade durch die Jalousien ins Schlafzimmer.
J (dreht sich zu mir im Bett, hebt seinen Kopf, stützt sich auf den Unterarm, lehnt sich über mich… dann lässt er sich zurückfallen mit einem erleichterten): “Gottseidank…”
I (erschrocken, erwartungsvoll, enttäuscht, dann Erklärung suchend): “Was issn los?!”
J: “Ich hatte einen furchtbaren Albtraum.”
I: ?????
J: “Du warst verschwunden…”
I (lächelnd und tätschelnd): “Ach komm…”
J: “…aber dann bist Du wieder aufgetaucht…”
I: (verwirrt ob der Bedeutung des Worts ‘Albtraum’ in der Geschichte) Äh?!?!?!
J: “…und Du hattest DAUERWELLE! Es war furchtbar!”